„Ich gebe so viel und bekomme nichts dafür zurück“, scheint das ewige Beziehungsmantra vieler sensitiver Seelen, die sich einer immer wiederkehrenden Disbalance aus Geben und Nehmen ausgeliefert fühlen. Das erzeugt Wut. Wut, die die Ohnmacht eines um Liebe kämpfenden Inneren Kindes zu kompensieren versucht, das sich wahnsinnig ungesehen fühlt, wenn es so viel Liebe gibt und einfach nichts dafür bekommt. Diese Wut darf gewürdigt werden: Wir fühlen uns ungeliebt, ungerecht behandelt und gedemütigt, wenn wir in unseren Beziehungen viel investieren und nichts dafür zurückkommt.

Jetzt auch noch den spirituell mahnenden Zeigefinger zu heben und dich und mich einseitig daran zu erinnern, dass nur erwartungsloses Geben wahrhaftiges Geben ist (auch wenn es auf höherer Ebene stimmt, mehr dazu gleich), wird diesem Dilemma in keiner Weise gerecht. Wir verdienen ein Gleichgewicht aus Geben und Nehmen in unseren Beziehungen und werden auch nur dann nachhaltig Erfüllung darin finden! Einigen wir uns darauf.

Wo entsteht also die Blockade? Bye-Bye Opferhaltung! In uns selbst.

Kannst du mir glauben, dass du selbst es bist, der dich daran hindert, dass Liebe und Zuwendung ganz einfach zu dir zurückfließen können? Ich werde jetzt versuchen, zu erklären, wie und warum wir uns dieses völlig natürliche Gleichgewicht aus Geben und Empfangen in unseren Beziehungen selbst verwehren.

Die Antwort liegt in der Ego-Falle der Selbstaufopferung, in die besonders sensitive Seelen mit Hang zu Schuldgefühlen immer wieder tappen.

Stell dir dein Inneres Kind als ein mit Fremderwartungen und Verlustängsten verstricktes emotionales Wesen vor, das sich von Natur aus schuldig fühlt, weil es gewissen Erwartungen der Eltern und gewissen Rollen, in denen man es zu stecken versuchte, einfach nicht gerecht werden konnte. Vielleicht trägt es zusätzlich auch noch alte unverarbeitete Schuld der Vater, der Mutter, der ganzen Ahnenreihe mit sich herum, weil es als rein emotionales, empathisches Wesen ohnehin die Tendenz hat, sich Gefühlslasten aufzuladen, die es nicht tragen kann und auch nicht tragen soll. Das Maß an alter unverarbeiteter Schuld, die wir in uns tragen, bestimmt das Ausmaß der Selbstaufopferung, mit der wir uns in unseren Beziehungen selbst bestrafen und das oft nur ein sich wiederholendes Schuldskript aus der Kindheit widerspiegelt. Wenn du genau hinschaust, fühlst du dich in deinen Beziehungen auch für das schuldig, wofür du dich schon als Kind schuldig gefühlt, oder sich bereits deine Mutter oder dein Vater schuldig gefühlt haben. Diese Selbstaufopferung versucht auf völlig absurde Weise (gemäß der Natur unseres völlig gespaltenen Egos) diese Schuld zu kompensieren. Und vor allem: Sie resoniert mit Partnern, die uns eine Bühne für dieses Muster bieten und diese Gefühle von Minderwert auch noch nähren. Nicht weil sie uns etwas Böses wollen. Sondern weil wir unbewusst mit unseren Inneren Kindern in einer Rolle feststecken, die nichts anderes zulässt. Sind wir mit einer oder mehreren Rollen der Selbstaufopferung identifiziert, geben wir bis zur völligen Selbstaufgabe und können dafür nichts empfangen, weil wir unbewusst davon überzeugt sind, die Gegenleistung, die ganz natürlich zu uns kommen würde, wenn wir natürlich geben würden, nicht zu verdienen. Wir ernsten also Burnout statt Geborgenheit. Die logische Konsequenz: Irgendwann platzt uns der Kragen und wir treten aus Wut und Ohnmacht in die zweite Falle, verschließen unser Herz und entscheiden uns dann trotzig, von nun an gar nichts mehr zu geben. Diese natürliche Gegenreaktion zwanghafter Unabhängigkeit darf uns ruhig in unserer Lektion bestärken, Grenzen zu setzen. Doch sie wird uns, wenn wir zulange in ihr verharren, ebenso emotional verdursten lassen, weil wir hinter diesem Schutzpanzer erneut nicht offen und empfänglich für Liebe und Zuwendung sind.

Wenn du lernen willst, wieder natürlich zu geben und Liebe zu schenken, musst du dich von den inneren Konzepten, Rollen und Geschichten der Schuld befreien, die dich in ein Geben hineinzwängen, das nicht deiner inneren Wahrheit entspricht!

Kannst du dich also für ein ganz natürliches Geben in Beziehungen entscheiden, ein Geben, das ganz natürlich aus dir fließt, deine Partner unterstützt, ein Geben, das deine Seele nährt, weil es dich mit deinen Potenzialen verbindet, ein Geben, das dein Herz öffnet, ein Geben im Flow, das in deinen Beziehungen ein ganz natürliches Gleichgewicht aus Geben und Empfangen entstehen lässt? Oder willst du weiterhin in unbewussten Geschichten und Rollen der Aufopferung verharren, die dir suggerieren, deinen Selbstwert zu stärken und dich in Wahrheit immer mehr auslaugen, schwächen und schuldig fühlen lassen?

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