ODER : WIE WIR PARTNER / FREUNDE / FAMILIE BEI KRISEN UNTERSTÜTZEN KÖNNEN OHNE UNSERE INNERE MITTE ZU VERLIEREN UND IN SELBSTAUFOPFERUNGS-FALLEN ZU TAPPEN

Ich komme aus einer Familie, in der Liebe schon immer mit Aufopferung verwechselt wurde und in der grundsätzlich ein Glaubenssystem besteht, dass man die Lasten seiner Partner auf Kosten seiner inneren Wahrheit mittragen müsse, um liebenswert zu sein. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass ich dieses Muster eins zu eins übernommen habe und ich es immer wieder aufs Neue in seiner ganzen unbewussten Tiefe befreien und erlösen darf. Für mich, meine Familie, meine Freunde und meine Partner, die wie von selbst davon profitieren, wenn ich innerlich freier werde und auch ihnen dadurch die Freiheit schenken kann (so sehr es ihnen auch Angst zu machen scheint). Aus eigener Erfahrung weiß ich: Das Muster der Selbstaufopferung, Co-Abhängigkeit und das “Mitleiden”, wenn geliebte Mitmenschen in der Krise sind, ist eine der größten Ego-Fallen in Beziehungen und befördert uns in eine destruktive Spirale aus Schuld, Wut, Machtspielen und dem permanenten Gefühl, so viel zu geben und nichts dafür zu bekommen. Hierbei dürfen wir eines verstehen:

WENN WIR UNS AUS SCHULDGEFÜHLEN HERAUS AUFOPFERN, WERDEN NICHT NUR WIR SELBST IMMER SCHWÄCHER, LEERER UND WÜTENDER, SONDERN WIR ENTZIEHEN UNSEREM LEIDENDEN GEGENÜBER AUCH SELBST DIE MÖGLICHKEIT AN DIESER SITUATION ZU WACHSEN.

Wir halten die Person klein, teilweise sogar aus dem unbewussten Motiv heraus, die Situation / Beziehung weiterhin kontrollieren zu können. Vor allem versuchen wir zu kontrollieren, ja nicht mit unseren eigenen Schuldgefühlen und “Ich bin nicht gut genug”- Mustern konfrontiert zu werden, die wir über die Selbstaufopferung zu kompensieren versuchen. Deshalb nehmen wir die Rolle des tapferen Helden / der tapferen Heldin ein, opfern uns auf und machen unserem Ego das fadenscheinige Geschenk, dass es sich wenigstens nicht schuldig fühlen muss und nebenbei auch noch ein wenig Liebe und Anerkennung abstauben kann, wenn wir schon derartig “mitleiden” müssen. Ein Geschenk, für das wir einen hohen Preis zahlen, findest du nicht? Nämlich unsere Authentizität, unsere Freiheit und unsere Kraft, die in Verstrickung und Co-Abhängigkeit statt in Verbundenheit und wahres Mitgefühl investiert wird. Dass wir vor uns das Selbstbild des selbstlosen Helden aufrechterhalten können, kann uns auch nicht recht entschädigen, weil wir unterbewusst spüren, dass wir dadurch – so scheinheilig wir auch wirken mögen – ebenfalls  egoistische Motive verfolgen: Die Situation und den geliebten Mitmenschen zu kontrollieren, um uns geliebt, wichtig oder zumindest nicht schuldig fühlen zu müssen.

Dass uns dieser Mechanismus wahnsinnig viel Kraft kostet – und es vor allem auch viel Kraft kostet, die darunter liegenden Gefühle der Schuld und Wertlosigkeit zu unterdrücken – versteht sich von selbst. Wir können, wenn wir in diesem Mechanismus gefangen sind, irgendwann überhaupt nicht mehr geben (sprich unsere authentischen Gaben mit Freude und Hilfsbereitschaft verwirklichen und der leidenden Person zum Geschenk machen – nicht aus Zwang, sondern von Herzen), wenn wir durch unsere ständig Selbstaufopferung so viel Kraft vergeuden.

Übrigens: Wenn wir diese Lektionen nicht lernen, begegnen sie uns immer und immer wieder im Leben. Sei es in Form von co-abhängigen Partnerschaften, in der wir die Therapeutentrolle einnehmen, verstrickten Freundschaften oder in der Elternbeziehung. Ich empfehle dir also, diese Lektion zu deinem eigenen Wohl ernst zu nehmen und mit Freude daran zu wachsen.

WENN WIR UNS VON UNSERER SCHULD, UNSEREN SELBST AUFERLEGTEN VERPFLICHTUNGEN UND DEN DARAUS ENTSTANDENEN VERSTRICKUNGEN LÖSEN, BEGINNEN WIR UNS SELBST WIEDER ZU SPÜREN UND SOMIT AUCH, WIE UND OB WIR WIRKLICH GERADE AUFGERUFEN SIND, ZU GEBEN UND ZU UNTERSTÜTZEN.

JA. Von einem Ort der inneren Freiheit kannst du am Besten unterstützen. Auf eine authentische Weise, die dich mit Flow und Mitgefühl das tun lässt, wozu du wirklich aufgerufen bist. Und manchmal bedeutet dies auch einfach nur, dein “leidendes Gegenüber” und die Situation zu akzeptieren, wie sie nun mal gerade ist und auf eine höhere, göttliche Lösung zu vertrauen!

MÖGEN DICH DIESE INSPIRATIONEN DABEI UNTERSTÜTZEN, DEINE BEZIEHUNGEN VON IHREN CO-ABHÄNGIGEN ELEMENTEN ZU BEFREIEN

(1) Schließe Frieden mit deinem inneren Egoisten, der mit so viel Schuld behaftet ist, dass du ihn durch dein ständiges “Geben” und Aufopfern auf Biegen und Brechen zu verbergen und kompensieren versuchst! In dem Moment, wo wir uns aufopfern, weil wir das Leiden eines Mitmenschen nicht ertragen können, entlarven wir im Endeffekt bereits – ohne es zu wollen – unseren eigenen Egoismus. So wie sich das Gegenüber gerade verhält, können wir es nicht annehmen, keinen Frieden damit finden. Unsere Bedürfnisse werden praktisch nicht erfüllt und wir versuchen auf Biegen und Brechen, diese Person zu ändern, um die Kontrolle zurückzugewinnen und um uns wieder gut fühlen zu können. Bei vielen sensiblen, spirituellen Menschen ist der Egoismus ein ungeliebter Schattenaspekt, der mit wahnsinnig viel Selbstablehnung und Schuld überlagert ist.  Gemäß des Selbstbildes unseres liebeshungrigen Egos wollen wir hilfsbereite Helden sein und am Besten die ganze Welt (inklusive unserer Partner, Eltern und Freunde) von ihrem Schmerz befreien. Du darfst dieses Selbstkonzept loslassen, deinen inneren Egoisten – der ein Teil von dir ist – von seiner Schuld freisprechen und ihn endlich zurück in deine Selbstliebe integrieren. Damit kehrt ein wertvoller Teil zu dir zurück. Ein Teil, der dir ermöglicht, frühzeitig Grenzen zu setzen, deine Kraft zu wahren und dir ermöglicht, in deiner inneren Mitte zu bleiben, wenn dein Gegenüber leidet. Das ist wahre Empathie!

(2) Das Leiden, das du in deinen Mitmenschen, Partnern, Freunden siehst, ist immer auch dein Leiden! Erlöse diese Thematik in dir selbst und gehe mit gutem Beispiel voran! Weißt du, warum es so schwierig für dich ist, das Leiden deiner geliebten Mitmenschen zu ertragen? Weil du unbewusst ähnliche Muster und Leidensthemen in dir trägst und sie über diese Menschen auf schmerzvolle Weise gespiegelt bekommst. Was du in dir selbst nicht erträgst, erträgst du auch nicht in deinen Mitmenschen. Nimmst du den Spiegel an und fokussierst dich darauf, dieses Thema in dir selbst zu erkennen und zu heilen, ja den Schattenaspekt in dir liebevoll zu akzeptieren und  deine damit einhergehenden negativen Bewertungen und Projektionen loszulassen, nimmst du einen völlig anderen Blickwinkel auf diesen Menschen ein. Plötzlich wirst du die Person besser akzeptieren können, wie sie ist. Aufhören, dir ihre Lasten auf die Schultern zu laden, weil du sie von einem höheren Ort des Mitgefühls betrachten kannst und nicht mehr den permanenten Drang hast, sie zu ändern. Eben weil das Thema selbst in dir integriert, geheilt und in Selbstliebe angenommen wurde. Vielleicht erreicht eure Beziehung dann eine neue Ebene an Verbundenheit, vielleicht spürst du aber auch, dass es an der Zeit ist getrennte Wege zu gehen. Bei verwandtschaftlichen Beziehungen ist dieser Schritt ein wahrer Befreiungsschlag, weil wir in der Regel unbewusst alles tun, um nicht so zu sein, wie die lästigen Spiegel unserer Eltern / Verwandten. Ohne zu begreifen, dass wir unterbewusst – egal ob wir es wollen oder nicht – längst genauso sind.

(3) Lerne Fremdgefühle zurückzugeben, trenne energetische Verstrickungen und werde innerlich frei von falschen Verpflichtungen! Bist du energetisch feinfühlig, ist es im Rahmen deines emotionalen Wohlbefinden, wahnsinnig wichtig, dass du lernst, Fremdgefühle zurückzugeben und energetische Verstrickungen zu lösen. Sonst fungierst du – teilweise völlig unterbewusst – als ständiger Energieschwamm für deine Mitmenschen. Wenn dich Begegnungen sehr erschöpfen, schwer und traurig fühlen lassen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass neben den Gefühlen, die in dir getriggert wurden, Fremdgefühle übernommen worden sind. Gehe hierzu in die Meditation. Stelle dir ein riesiges Paket vor und bitte deinen Körper, dass alle Fremdgefühle, die du aufgenommen hast, jetzt zurück in dieses Paket fließen. Lass es alles los! Du kannst dieses Paket dann ruhigen Gewissens an den betroffenen Menschen zurückgeben. DU DARFST ES! Die negativen Energieübertragungen sind weder dir noch deinem Gegenüber dienlich. Außerdem kannst du in der Meditation darum bitten, dass alle energetischen Schnüre und Verstrickungen jetzt vollständig durchtrennt, aufgelöst und in Licht und Liebe transformiert werden. Du wirst dich danach garantiert besser fühlen!

Ich wünsche dir, dass du diese Lektionen mit Freude und Leichtigkeit lernen kannst und jene Blockaden durchdringst, die dich daran festhalten lassen!

WENN DU DIESE TOOLS IN DIE PRAXIS UMSETZEN MÖCHTEST UND EINEN WEG DER FREIHEIT VON ABHÄNGIGKEITEN, SELBSTAUFOPFERUNGSMECHANISMEN UND VERSTRICKUNGEN IN DEINEN BEZIEHUNGEN GEHEN MÖCHTEST, FREU ICH MICH DICH DARAUF, DICH IN MEINEM WORKSHOP “LOVE (W)HOLY” ZU SEHEN! Über wertvolle Coaching-Übungen, Selbsterforschung, Innere-Kind-Arbeit und Heilmeditationen erhältst du Einblick darin, welche Glaubenssätze, Schuldgefühle, ungeheilten Bedürftigkeiten Ängste und Selbstsabotage-Mechanismen dich in deinen Beziehungsmustern gefangen halten, und wie du dich davon befreien kannst. GEHE EINEN WEG DER AUTHENTISCHEN, ERFÜLLTEN BEZIEHUNG ZU DIR SELBST UND ERSCHAFFE AUTHENTISCHE ERFÜLLTE BEZIEHUNGEN IM AUSSEN! 

Alle Infos und Details zur Anmeldung für die Termine in Leipzig, München, Berlin, Hamburg , Stuttgart, Wien, Düsseldorf, Dresden findest du hier: https://seelenrave.de/love-wholy-beziehungsworkshop/

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