WIE SEHR MUSS ICH MICH SELBST LIEBEN UND WIE VIEL DARF ICH VON AUSSEN BRAUCHEN? 
 
Ich habe diese Frage bewusst sehr naiv und teilweise auch etwas provokant gestellt, um all jene Anteile in dir zu triggern, die trotzig auf den Boden stampfen und (teilweise, manchmal oder auch nur ganz selten) genug vom ewigen “Ich muss Ganzheit in mir selber finden”- und Selbstliebe-Trip haben. Um jene Anteile zu triggern, die sich jetzt endlich mal Beziehung, Partnerschaft, Verbundenheit, Sicherheit und alles was dazu gehört wünschen. Jawoll!

EINES VORWEG: DEINE SEELE WILL LIEBEN!

 

Ich habe wenige Menschen gesehen, die es sich auf erfüllte Weise in einem “Ich brauche nichts”-Modus gemütlich gemacht und sich einem Leben in Beziehungsabstinenz verschrieben haben, ohne Anteile von sich abzuspalten. Vereinfach gesagt: Die Seele will lieben! Damit kooperiert unser Ego vorerst einmal. Schließlich will es mit allen Mitteln geliebt werden. Schlechte Nachrichten hierbei: In dem Maße wie es sich nach Liebe sehnt, hat es mindestens genauso viel Angst davor (weil es sich selbst für zu wertlos dafür hält und uns gerne mit Schuldgefühlen und “Ich bin nicht gut genug”-Ängsten peinigt, wenn wir unsere eigenen Erwartungen und jene unseres Gegenübers nicht erfüllen können). Und schon sind wir wieder am alles entscheidenden Punkt angelangt: SELBSTLIEBE! Was ich damit sagen will: Die Qualität deiner Selbstliebe (und diese hängt nun mal unweigerlich damit zusammen, wie viel verletzte Innere Kinder du selbst nachgenährt hast und von wie vielen Mustern der Schuld und “Ich bin nicht gut genug”-Illusionen du dich befreit hast) bestimmt die Qualität deiner Beziehungen! Sie entscheidet wie offen dein Herz steht. Selbstliebe öffnet dich für die Liebe, Abhängigkeit verschließt es!
 
Ich unterscheide gern zwischen “ungeheilten Bedürftigkeiten” und zwischen einem völlig menschlichen Wunsch nach erfüllter Verbindung! Worin liegt dieser Unterschied: Die ungeheilten Bedürftigkeiten entspringen deinem inneren Mangel. All dem, was du nicht von deinen Eltern bekommen hast. All den Verletzungen, die dir suggerieren, du seist ungeliebt, nicht richtig, ja falsch, so wie du bist. All den negativen Geschichten, die du dir unbewusst oder bewusst über dich selbst erzählst und die du als – erneut unbewusst oder bewusst – als Ursache für deine Herzensbrüche interpretierst. Und ja. Hierbei möchte uns das Ego ein vermeintliches Wundermittel zur Verfügung stellen, von dem wir uns Erlösung versprechen. Und in diese Falle tappen wir alle … immer und immer wieder: Das Wundermittel ist der Heilsbringer, die Heilsbringerin im Außen, die über eine Partnerschaft diesen inneren Mangel stopft und all diesen Geschichten ein Ende bereiten soll. Jemand, der uns endlich das Gefühl gibt, dass wir geliebt sind für das, was wir wirklich sind!
 
Ich möchte dich nur ungern aus diesem Traum wachrütteln, weil es ein sehr schöner Traum ist, der viel Sinnhaftigkeit stiften und dir viel Halt geben kann. Dennoch halte ich es für wichtig, es immer und immer wieder zu tun, weil wir uns dadurch viel Leid ersparen können. Ja. Ich persönlich habe gesehen, dass dieser Traum immer wieder platzt. Weil uns den Weg unserer Seele, den Weg unserer Heilung, den Weg in unsere innere Ganzheit kein Mensch der Welt abnehmen kann. Unsere Seele möchte das auch nicht. Das lässt sich immer wieder dadurch erklären, dass du in einem gewissen (oft sehr leidvollen, aber lehrreichen) Punkt deiner Entwicklung jene Partner, die dir endlich all das geben würden, wonach du suchst, überhaupt nicht interessant findest, sondern jene anziehend findest, um deren Liebe du kämpfen musst (um wiederum die Selbstliebe in dir zu entdecken, weil sich dieser Kampf um Liebe als Illusion entlarvt, die dich immer nur noch leerer macht).
 
Ich weiß. Das klingt ernüchternd. Mein Lieber. Meine Liebe. Ich kann dich verstehen, dass du müde bist.
 
Und diese Frage “Wo hat Selbstliebe seine Grenzen und wo dürfen wir endlich im Außen etwas bekommen?” haben wir uns alle gestellt in Momenten, in denen wir uns so sehr nach Liebe gesehnt, hart an uns gearbeitet und gefühlt haben, dass wir mit unserem Selbstliebe-Trip irgendwo eine Sackgasse erreicht haben, die uns trotz aller Anstrengungen nicht glücklich gemacht haben. Vor allem stellen wir uns diese Frage dann, wenn wir uns aufgeopfert, wahnsinnig viel gegeben und nie das bekommen haben, was wir uns eigentlich gewünscht haben: Endlich Liebe, Halt und Sicherheit.
 
Ups. Jetzt habe ich uns doch glatt selbst entlarvt. Haben wir diese Opfer tatsächlich nur deswegen gebracht, um endlich gefühlt das Recht zu haben, Liebe annehmen und bekommen zu können? Und ja, jetzt erst Recht steht es uns doch endlich zu! JAWOLL.
 
Halt. Stop. Vorsicht, trotziges Ego! Lass uns hier nochmal tiefer gegen und die Storys, die uns unser Ego erzählt sowie die Muster, auf die es zurückgreift, noch einmal genauer durchleuchten.
 

DU KANNST NIEMANDEN ZWINGEN, DASS ER/SIE DIR LIEBE UND HALT GIBT. ÜBER DEINE SELBSTLIEBE UND DAS, WAS DU AN DIR STÜCK FÜR STÜCK WIEDER LIEBEN LERNST UND IN DEINE GANZHEIT ZURÜCKHOLST, HAST DU DIE VERANTWORTUNG!

 
Eine Sache sollte uns klar sein: Wir können niemanden zwingen, dass er uns Liebe gibt, so sehr wir auch gegeben haben. Und je verbissener wir an dieser Vorstellung anhaften, desto mehr vertreiben wir unsere Partner. Warum ist das so? Niemand will für die Erfüllung von Bedürfnissen instrumentalisiert oder vereinnahmt werden. Auch du nicht. Außer er oder sie steht auf Selbstaufopferung und glaubt, er oder sie müsse Opfer bringen, um Liebe zu bekommen. Mit dieser inneren Haltung brennt ihr euch gegenseitig aus und steht am Ende beide mit leeren Händen da – sich ungeliebt, ungesehen und unverstanden fühlend. Und jetzt lass uns eine heilsame Perspektive finden: Weißt du was Selbstliebe wirklich bedeutet? Es bedeutet, dich für deine Unschuld zu entscheiden (und somit gegen deine Glaubensmuster, du müsstest etwas Besonderes sein, Opfer bringen oder etwas leisten, um geliebt zu werden) und deine Selbstaufopferungsmechanismen loszulassen. Es bedeutet, dich in einem Mind- und Gefühlsset zu verankern, dass du Liebe wirklich verdienst … so wie du bist. Mit deinen Bedürftigkeiten und Sehnsüchten genauso wie mit deiner inneren Stärke und dem inneren Licht, das ganz natürlich aus dir fließt und dich für wahre Verbundenheit attraktiv macht, wenn du es nicht mehr länger durch dein unauthentisches, auf Selbstaufopferungs-Geben übertüncht, das dich nachhaltig immer leerer und wütender macht und deine Bedürftigkeit in kaum auszuhaltende Dimensionen anhebt.
 
Ich glaube, dass dich ein solches Mindset aus deinem Schmerz erlösen kann und die Verbundenheit zur Liebe im Außen dort wieder herstellt, wo sie verloren gegangen ist! Diesen Weg zu gehen solltest du dir wert sein. Es ist der Weg zu dir selbst. Der dich bereit macht, für das, was von Außen kommt.
 

DIE BALANCE MACHT’S:  WEDER DAS “SICH GEHEN LASSEN” IN DEN BEDÜRFTIGKEITEN NOCH NOCH EIN ZWANGHAFTES STREBEN NACH UNABHÄNGIGKEIT BRINGEN DICH ANS ZIEL!

 
Lerne hierbei, deine Bedürftigkeiten liebevoll anzunehmen und entscheide dich für Verletzlichkeit. Du musst um Gotteswillen kein Selbstliebe-Roboter sein! Das stellt die Ganzheit und liebevolle Verbundenheit zu jenen schwachen, verletzten Inneren Kindern wieder her, die du aus Verletzungen heraus immer wieder abgespalten hast. Weil du glaubtest du müsstest stark und unabhängig sein.
 
UND übernimm gleichzeitig Verantwortung für diese Anteile, sei ihnen selbst der Partner, der Vater, die Mutter, die sie sich im Außen wünschen, schenk ihnen Liebe, geh einen Weg der Heilung, der dich von Gefühlen der Wertlosigkeit und Schuld befreit. AUßERDEM: Lebe deine Lebensaufgabe. Das, warum du hierher gekommen bist. Seine Potenziale zu verwirklichen und dem großen Gazen zu dienen ist der absolute “Selbstliebe-Booster”, das nachhaltige Wunderheilmittel dafür, dass die Suche im Außen endlich ein Ende nimmt. Dass das ganze manchmal so komplizierte Beziehungsthema endlich einen Platz in unserem Leben einnimmt, der sich gut anfühlt. Ein Ort, an dem es die schönste Sache der Welt ist, Verbundenheit zu leben, es aber einfach passiert und wir es auch passieren lassen, weil wir nicht mehr unseren Lebenssinn darauf aufbauen.
 

WAHRE EMPFÄNGLICHKEIT FÜR GESUNDE PARTNERSCHAFT

 
Wie du siehst, ist es im Endeffekt die Balance, die uns wahrlich empfänglich macht. Die Balance aus Eigenverantwortung und Mitgefühl, die unser inneres Opfer und unser zwanghaftes Streben nach Unabhängigkeit integriert, heilt und uns offen und empfänglich macht. Kannst du mir glauben, dass du dann sowohl Quelle als auch Magnet für die Liebe wirst? Ich habe es selbst gesehen!
 
Und weil jede Beziehung – so verbunden und gesund sie auch sein mag – stets Herausforderungen in sich trägt (lästige Spiegeleffekte und nervige “Ich bin nicht gut genug”-Trigger, die wir meinen, längst hinter uns gelassen zu haben, inklusive) dürfen wir das Leben irgendwie auch als Spiel betrachten. Und dass das Single-Dasein genauso wertvoller Teil dieses Spiels sein kann wie jener der Partnerschaft. Wenn du es mit Lust und Freude spielst und es annimmst, so wie es ist.
 
Ich wünsche dir, dass du empfänglich wirst für all die Liebe, die zu dir fließen will und dieses Spiel in vollen Zügen genießen kannst!
 
Möge dich mein Beziehungsworkshop “Love (W)holy” hierbei kraftvoll unterstützen, in dem wir lernen, begrenzende “Ich bin nicht gut genug”-Illusionen im Beziehungskontext zu transformieren, Ur-Wunden zu heilen, die uns in einem negativen Mindset über uns selbst und Partnerschaft feststecken lassen und alte ungeheilte Bedürfigkeiten zu erlösen. So kannst du Stück für Stück immer mehr loslassen, Ganzheit in dir selbst finden und innere Freiheit und Empfänglichkeit für Liebe in dir entwickeln. Fernab von Bindungs -und Verlustängsten, ungesunden Beziehungen und der Dramenbühne verletzter Innerer Kinder, die sich in Beziehungen zeigt. 
 
Wenn du Lust auf Eigenverantwortung, Heilung und spirituelles Wachstum hast, freu ich mich, dich an einem der Termine in Leipzig, München, Wien, Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart und Dresden begrüßen zu dürfen.
 
Alle Infos und Details zur Anmeldung findest du hier: >> https://seelenrave.de/love-wholy-beziehungsworkshop/
 
Dein