Über mich

Wer bist du? 

Wenn man einen Menschen in seiner Essenz beschreiben sollte, ist es wichtig, ihn nicht nach seinem Verletzungs-bzw. Traumaprofil und den damit einhergehenden Bewältigungsmechanismen zu beschreiben sondern die Qualität seines Spirits – und damit seines wahren Selbst – zu SEHEN.  In unserer Ur-Wunde liegt meistens das größte Potenzial begraben. Ginge es nach meinem Traumaprofil, so würde ich mich als einen Menschen beschreiben, der Angst hat, unerwünscht zu sein, abgelehnt oder sogar bestraft zu werden für das, was er ist. Im Kindergarten traute ich mir zu Beginn nicht einmal zu sagen, dass ich aufs Klo muss.

In den Teenager-Jahren dan gelang es mir ganz gut, mich von meinem Trauma-Profil zu dissoziieren und eine selbstbewusste Ersatzpersönlichkeit zu errichten, welcher es gelang, die massiven, dahinter verborgenen Unsicherheiten zu verbergen.

Wie bei den meisten hochsensitiven Menschen kommt – wie die meisten von euch mit Sicherheit am eigenen Leib erfahren haben – irgendwann ein „Shut Down“ in Form einer Krise, Krankheit, Beziehungsdrama etc, der diese Ersatzpersönlichkeit zusammenbrechen lässt und somit eine Form von bewussten, spirituellen Weg initiiert, welcher sich an Heilung, Selbstfindung, Selbstermächtigung und innerer Freiheit orientiert.

Dies war bei mir zu Beginn meiner 20er der Fall, in der massive Retraumatisierungen meine heilerischen und spirituellen Fähigkeiten offenlegten und mich Schritt für Schritt auf einen Weg drückten, auf dem die daraus gewonnenen Erkenntnisse, Fähigkeiten und Selbstheilungskräfte nach Außen getragen und in Form einer tiefen, verbindlichen Berufung gelebt werden.

Meine spirituelle Reise war und ist vielseitig, aufregend, herausfordernd, sie erfordert Disziplin, ließ mich mit so ziemlich alles experimentieren, was es auf dem Markt gibt, hat über die Jahre vieles entlarvt, was schlichtweg nicht funktioniert, mich und meine Fähigkeiten stets reifen und wachsen lassen. Jeden Tag dehne ich mich aus. Jeden Tag gehe ich tiefer. Jeden Tag kann ich mich und meinen Körper noch tiefer und lebendiger spüren, mich noch solider mit mir selbst verbinden und die Verankerung in meinem SEIN – meinem Spirit – stärken.

Mein Spirit – mein höheres Selbst – ist abenteuerlustig, neugierig, hat einen Schalk im Nacken, nimmt diese Welt nicht allzu ernst, liebt Kreativität, Selbstausdruck, mich zu zeigen und besticht mit einer messerscharfen Klarheit, die vielen Menschen dabei hilft, den Nebel ihrer emotionalen Verdrehungen zu lichten. Seine Abenteuerlust, die Freude an Selbstausdruck, Selbstdarstellung, Kommunikation und kreativem Wirken, sein Selbstbewusstsein, das mich diesen Weg trotz aller selbstverständlichen Tiefen, stets effizient und zielgerichtet weitergehen ließ steht in einem krassen Gegensatz zu dem mittlerweile sehr stabil integrierten völlig beschämten Kind in mir, das sich am liebsten unsichtbar machen würde und vor den Blicken der anderen Angst hat.

Mit den Anfang 30, die ich bin, habe ich über 200 Workshops geleitet, hunderte von Menschen in der Einzelarbeit begleitet, tausende von Blogartikeln, Social-Media-Posts und Podcasts produziert und mich damit dem Weg meines Spirits verpflichtet, der scheinbar große Pläne mit mir hat.

War es anstrengend? – JA.

Hatte ich immer Bock darauf? – NEIN.

Hat es mich manchmal genervt, dass ich in meinen 20er bereits in derart tiefe Areale innerer Heilung, Reibung und Bewusstwerdung geschleudert wurde? – JA.

… aber. Er hat mich frei gemacht. Mich auf eine Weise ausgedehnt, wie es ich mir nicht hätte erträumen können. Und vor allem eines initiiert: Eine tiefe Erfüllung in mir selbst, die mit dem Leben der Berufung eine starke Basis erhalten und mich über die Jahre innerer Heilung stabil, solide und geerdet in mir selbst gemacht hat, was für ein erfülltes Leben der oft unintegrierte Aspekt vieler spiritueller Menschen ist, welche zur Weltenflucht und zur Verdrehung in vergeistigten spirituellen Konzepten neigen.

Was sind deine wichtigsten Erkenntnisse auf dem „Selbstheilungs-Weg“ eines hochsensitiven Menschen?

  • Wissen, Erkenntnis und therapeutische Mittel, die sich auf den Verstandesraum beziehen, mögen ein erster Türöffner sein, um sich selbst besser kennenzulernen und sich zu verstehen, doch der Erfolg einer spirituellen bzw. therapeutischen Arbeit, die mit dem mentalen Raum arbeitet, ist sehr begrenzt.
  • Bevor wir 100 Bücher lesen, um noch mehr spirituelles bzw. psychologisches Wissen anzuhäufen, ist es ab einem gewissen Zeitpunkt deiner Entwicklung ratsamer, deine Zeit stattdessen auf 100 Atemzüge zu nehmen, die dich mit deinem Körper und damit mit dir selbst verbinden.
  • Jegliche Form von spiritueller Arbeit, die hochsensitive Menschen noch mehr von ihren Emotionen und damit auch von ihrem Körper abspaltet, wirkt mittel-und langfristig kontraproduktiv, auch wenn sie sich kurzfristig erleichternd anfühlt. Das Ziel einer jeden spirituellen Arbeit soll emotionale Lebendigkeit, emotionale „Realness“ und vor allem eine Rückverbindung mit dem Körper sein. Je tiefer wir mit dem Körper verbunden sind (= die Eintrittspforte unseres Erlebens zeitgebundener Präsenz, in der wir uns wohl und sicher in uns selbst fühlen), desto geerdeter, solider und stabiler sind wir in uns selbst und desto weiter können wir uns „nach oben“ mit höheren Frequenzen und Sphären aus uns heraus verbinden.
  • Solange unser Körper traumatisiert ist – und als Trauma bezeichne ich in meiner Welt jegliche Erfahrung, die uns den Boden unter den Füßen weggerissen hat und z.B auch in Form von Entwicklungstrauma unser Ur-Vertrauen in Beziehungen, die Welt, das „Universum“ etc. zerrüttet hat -, sind wir nicht in der Lage uns erfüllt und stabil in uns selbst zu fühlen, was wiederum zu Unerfülltheit und Instabilität in unseren Beziehungen mit dementsprechenden „Spiegel-Partnern“ führt.
  • Hochsensitivität hält ein enormes Potenzial für uns bereit, wenn wir sie wirklich „meistern“. Dabei spielt die wichtigste Rolle die Meisterung unserer Emotionen was wiederum mit der Meisterung von Körperpräsenz zusammenhängt, die hochsensitiven Menschen in der Regel sehr schwer fällt. Aber: FÜHLEN KANN MAN LERNEN!
  • Das Drama hochsensitiver Menschen basiert auf der Tatsache, dass sie sich – auf Grund der fehlenden inneren Stabilität im Körper – unfreiwillig oder freiwillig (wenn sie dementsprechende Selbstaufopferungs-Programme am Laufen haben) als Gefäß für jeglichen Schmerz in ihrem Umfeld zur Verfügung stellen, was das Leiden potenziert.
  • Je solider Menschen mit sich selbst verbunden sind, desto solider werden ihre Finanzen, ihre Beziehungen, ihre ganz natürliche Erfüllung und Zufriedenheit in sich selbst. Das ewige Suchen im Außen nach Erfüllung, Liebe, Zugehörigkeit, Liebe etc. im Außen kann niemals zufriedengestellt werden, wenn wir nicht mit unserem Körper verbunden sind. Unser „Spirit“ will eine physische Erfahrung machen. Je mehr wir ihm diese durch Flucht, Verdrängung, Abspaltung und der Suche im Außen verweigern, desto mehr nehmen wir unser Leben und unsere Beziehungen als mangelhaft wahr und erschaffen uns unfreiwilligerweise dementsprechend mangelhafte Erfahrungen in jeglichen Lebensbereichen. Dies ist weniger eine Sache des Willens (auch wenn wir für diesen Weg einen starken Willen und auch die notwendige Portion Disziplin brauchen!) sondern das überreizte Nervensystem zu „enttraumatisieren“, unsere Körperchemie zu regulieren und damit immer weitere Räume von physischer Präsenz und damit auch Erfülltheit in und selbst zu eröffnen.

Mit welchen Werkzeugen arbeitest du?

Ich arbeite mit …

  • traumasensitives Coaching, welches sowohl die höhere Perspektive deines Höheren Selbst als auch jene deiner verletzten Anteile mit einbezieht. Hier können wir miteinander in alle Bereiche deines Lebens eintauchen. Egal ob es sich um schädliche Muster in deinen Beziehungen oder beim Verwirklichen deiner beruflichen Potenziale handelt. In meiner Welt ist jedes Thema ein Thema der verlorenen Verbundenheit mit dir selbst.
  • Frequenz- und Energiearbeit: Wo wir die Kraft heilender Ursprungs-Frequenzen nutzen, um unser Körper-Energiesystem dabei zu unterstützen, belastende Erinnerungen, Emotionen und schädliche Frequenzen aus unserem Familiensystem loszulassen, beginnen wir immer mehr die Ursprungs-Frequenz unserer reinsten Essenz zu verkörpern.
  • körperzentrierte Integrations-Arbeit– die Integration ungeliebter, (oft schuld-und schambehafteter) abgelehnter „Schatten-Anteile“, deren Schmerz unser Körper mit Überlebensmechanismen gedeckelt hat und die im Laufe unseres Selbstheilungs-Weges wieder nach körperlicher und emotionaler Integration rufen.

Wie definierst du dein spirituelles Wirken?

Ich sehe mich als traumasensitiven Coach, der dir dich mental, emotional physisch und spirituell dabei unterstützt, alte energetische Verdrehungen loszulassen und dich in deiner reinsten Essenz wieder in Besitz zu nehmen.

Möge dich mein Sein inspirieren!

xx

ludwig_unterschrift